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Elisabeth
Elisabeth
Lächelnd reichte sie die Blüte zum Willkommen jedem Gast und in grenzenloser Güte wurde ihr kein Dienst zur Last. Kranke fanden Trost und Heilung, Arme Brot und Unterkunft, selbst die eitle Übereilung und die blinde Unvernunft heilte sie mit sanftem Schweigen, und mit liebevoller Huld teilte sie was ihr zu eigen, übte sie sich in Geduld. Kriege, Hunger und Verbrechen schwächten ihren Glauben nicht, denn ein himmlisches Versprechen und die selbstgewählte Pflicht, lenken ihres Herzens Schlagen stets der Not des Nächsten zu, half ihm schweres Los zu tragen und verwandelte im Nu Kümmernis und bittre Sorgen in ein hoffnungsvolles "Kann", und ein lebenswertes Morgen spendete sie jedermann. Als die Kräfte schließlich schwanden merkte keiner was geschah, alle, die sie kannten, fanden, sie war stets wie immer da, andre Menschen zu bestärken. Keiner merkte, der sie kannte, dass in ihren guten Werken sie wie eine Kerze brannte, deren Glut sich selbst verzehrte. Kein Verständiger verstand: Es war nichts, was sie entbehrte, nur der Docht war ausgebrannt. |
Hallo Thomas,
traurige Geschichte, gut auf den Punkt gebracht. Wird sicher einige Leute geben, die ein ähnliches Schicksal erlitten haben. Man sollte nicht nur Wohltaten empfangen, sondern auch geben. Andererseits: Man sollte sich auch selbst schützen. Keiner wird gezwungen, sich selbst, wie eine Flamme zu verzehren. Kann man so oder so wenden. Einen schönen Abend Rocco |
Lieber Rocco,
vielen Dank für deine Worte, denen ich völlig zustimmen kann. Liebe Grüße Thomas |
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